Neue Trinkwasserverordnung (TrinkwV)


Die am 01. November 2011 in Kraft getretene neue Trinkwasserverordnung bringt mit ihren verschärften Auflagen so manchen Vermieter, Verwalter und Eigentümergesellschaften ins Schwitzen.
Doch wer hat nun welche Aufgaben und was genau anzuzeigen?

Bereits die alte TrinkwV aus dem Jahr 2001 ordnete an, das Wasser in öffentlich genutzten Gebäuden wie Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern regelmäßig auf Legionellen zu untersuchen.
Die Erfahrung mit gemeldeten Legionellosefällen zeigte aber, dass auch in anderen gewerblich genutzten Gebäuden und Wohnhäusern mit zentraler Warmwasserbereitung ein Infektionsrisiko besteht.

Neu ist die Anzeigepflicht von Unternehmern und Inhabern von Großanlagen zur Trinkwassererwärmung, die ein Speichervolumen von mehr als 400l Inhalt haben oder in deren Leitungen sich mehr als 3l Warmwasser befinden. Ebenfalls anzeigepflichtig sind Einrichtungen, die Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen bzw. öffentlichen Tätigkeit abgeben. Diese Definition umfasst auch Mehrfamilien- bzw. Mietshäuser deren Warmwasseranlage die oben genannte Größe haben.
Die Anlagen müssen dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet und regelmäßig durch ein gelistetes Labor auf Legionellen untersucht werden. Für diesen Zweck sind geeignete Probeentnahmestellen einzuplanen.

Um für Sie die Umsetzung der neuen TrinkwV so einfach wie möglich zu machen bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung sowie für Ihre Bestandsanlage den Einbau geeigneter Probeentnahmeröhrchen an.

Bei einer Grenzwertüberschreitung und folgender Nichteinhaltung der geforderten Maßnahmen des Gesundheitsamtes droht eine Geldstrafe, schlimmstenfalls Gefängnis, denn Grenzwertüberschreitungen gelten als Straftat.